25. Oktober: Welt Spina bifida &Hydrocephalus Tag

15 Oktober 2020

Weltweit gibt es jährlich etwa eine Million Fälle von Spina bifida und Hydrocephalus (320.000 Fälle von Spina bifida und ungefähr zwei- bis dreimal so viele Fälle von Hydrocephalus). Leider werden die Daten nicht systematisch erhoben, daher können wir hier nur Schätzungen präsentieren.

Die vorhandenen Zahlen liefern zudem ein verzerrtes Bild, da wir nicht wissen, wer überhaupt behandelt wird oder ob es vielleicht eine vorgeburtliche Diagnostik und daraus restultierende Schwangerschaftsabbrüche gibt.

Bisher haben wir weltweit 60.000 Shunts zur Verfügung gestellt. Das hört sich viel an, ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Covid lässt die Fälle steigen...

Und wir gehen von einem Anstieg der Fälle von Spina bifida und Hydrocephalus aus. Eine Versorgung mit ausreichend Nährstoffen – wie der zur Prävention essenziellen Folsäure – wird immer schwieriger. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen rechnet damit, dass im kommenden Jahr doppelt so viele Menschen von Mangelernährung betroffen sein werden wie 2020. Die Corona-Pandemie verschäft die Lage noch weiter. Familien von Kindern mit Spina bifida und / oder Hydrocephalus finden keine Unterstüzung mehr – weder im Krankenhaus noch in einem Rehabilationsprogramm. Daher erwarten wir, dass die Sterberate unter „unseren Kindern“ steigt…

Philippinen besonders stark betroffen

Ein Land, das besonders stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen ist, sind die Philippinen. So hat unser Projektpartner dort, Eduardo Puno, kürzlich einen dringenden Hilferuf aus der Hauptstadt Manila an uns gerichtet. Die Zahl der Covid-Infektionen im südostasiatischen Inselstaat explodiert. Für Millionen von Menschen bedeutet dies: keine Arbeit, kein Einkommen, kein Essen. Auch viele Eltern von Kindern mit Spina bifida und Hydrocephalus müssen hungern.

Die Kliniken auf den Philippinen sind völlig überlastet. In den überfüllten Krankenhäusern mangelt es an Betten, so dass unsere kleinen Patienten dort nicht mehr versorgt werden können. Viele dieser Familien gehören zu den Ärmsten der Armen, die vor der Pandemie von der Hand in den Mund lebten und nun überhaupt nichts mehr haben.

Sie können helfen!

Bitte helfen Sie, Kinder mit Spina bifida und Hydrocephalus und ihre Familien auch während der Pandemie zu versorgen! Für Beträge von 15, 31 oder 47 Euro können wir dringend benötigten Hilfspakete für Kinder – zum Beispiel auf den Philippinen – bereitstellen. Jede Spende zählt. Vielen Dank!!! 

Paypal.me/ChildhelpGE
Spendenkonto: DE13 2545 1345 0051 0851 73
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