#Giving Tuesday

25 November 2021

#GivingTuesday ist ein weltweiter Tag des Gebens und Annehmens. Er wurde in den USA erfunden, um als Gegenstück zu den gedankenlosen Ausgaben am und um das Thanksgiving-Wochenende herum (Black Friday, Cyber Monday) zu fungieren.

Obwohl wir hier in Deutschland nicht Thanksgiving feiern, bieten Kaufhäuser und Online-Händler an diesem Wochenende ebenfalls besondere Angebote für die deutsche Kundschaft an. In Amerika ist der Tag nach Thanksgiving (Black Friday) ein Einkaufstag, an dem die ganze gemeinsam Familie in die Shopping-Malls geht. Das findet fast gedankenlos und bis zur Hysterie statt, was von den großen Kaufhausketten und Online-Händlern noch weiter befeuert wird.

Um dem „Einkaufswahn“ etwas entgegenzusetzen, kamen im Jahre 2012 einige amerikanische Organisationen auf die Idee, den Dienstag nach Thanksgiving zum „Giving Tuesday“ – dem Spenden-Dienstag zu machen. Inzwischen beteiligen sich Organisationen in über einhundert Ländern an diesem Spendentag.

Hier in Deutschland nehmen auch wir im Rahmen des Deutschen Fundraising Verbands (DFRV) am Giving Tuesday teil.

Wenig über Spina bifida und Hydrocephalus bekannt
Weltweit gibt es jährlich etwa eine Million Fälle von Spina bifida und Hydrocephalus (320.000 Fälle von Spina bifida und ungefähr zwei- bis dreimal so viele Fälle von Hydrocephalus). Leider werden die Daten nicht systematisch erhoben, daher können wir hier nur Schätzungen präsentieren. Trotz der hohen Zahlen ist bisher nur wenig über diese angeborenen Behinderungen bekannt.

Die beste Vorbeugung gegen Spina bifida ist die Versorgung von Frauen bereits vor und während der Schwangerschaft mit ausreichend Nährstoffen, besonders mit Folsäure. In den afrikanischen Ländern können wir mit nur drei Euro eine Frau ein ganzes Jahr lang mit ausreichend Folsäure versorgen.

Kommt ein Kind mit Spina bifida zur Welt, muss es möglichst schnell operiert werden, um das Loch in seinem Rücken zu schließen. Trotz der Operation ist Spina bifida bis heute nicht heilbar. Häufigste Folge ist die fehlende Kontrolle über Blase, Darm und Beine. Hier hilft Child-Help mit Aufklärung und Trainings zum Kontinenzmanagement für Kinder und Eltern sowie mit Physiotherapie. So ermöglichen wir den Kindern soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Eine weitere häufige Folge von Spina bifida ist die Entwicklung eines Hydrocephalus. Dabei sammelt sich Gehirnflüssigkeit im Kopf an, die nicht abfließen kann. Ein Hydrocephalus kann durch eine Shunt-Operation effektiv behandelt werden. Dabei wird ein kleines Röhrchen unter der Schädeldecke eingesetzt, das die überschüssige Gehirnflüssigkeit in den Bauch ableitet. Im vergangenen Jahr wurden von Child-Help Deutschland 1.341 Shunts finanziert.

Unterstützen Sie unsere Arbeit!
Für drei Euro können wir eine Frau ein ganzes Jahr lang mit Folsäure versorgen.
Für 88 Euro können wir ein einwöchiges Training zum Kontinenzmanagement für ein Kind und seine Eltern anbieten, inklusive Material, Fahrtkosten und Verpflegung.
Für 47 Euro finanzieren Sie einen Shunt, der einem Kind mit Hydrocephalus die Chance auf ein schmerzfreies Leben und eine normale Entwicklung gibt.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen und uns von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung für Kinder mit Spina bifida und/oder Hydrocephalus bedanken. Damit machen Sie jeden Tag einen Unterschied für Kinder mit Spina bifida und Hydrocephalus. Dankeschön!

Spendenkonto: DE13 2545 1345 0051 0851 73

Paypal.me/ChildhelpGE

#LebenGeben

Wie können Sie helfen?

Unterstützen Sie Child-Help und ermöglichen Sie Kindern mit Geburtsfehlern in Entwicklungsländern einen fairen Start!