Tanzania

27 Februar 2016 om 17u30

In Daressalam hat das CCBRT Hospital die Operationen von Kindern mit Spina bifida und Hydrocephalus eingestellt. Die Elterngruppen haben sich an Presse und Politik gewendet, um sich für das Behandlungsrecht ihrer Kinder einzusetzen – mit Erfolg! Das nationale Krankenhaus MOI hat übernommen. Im Rahmen unseres Projektes in Mbale schult Child-Help dort Neurochirurgen in den neuesten chirurgischen Methoden (ETV/CPC) und kommt außerdem für die Shunts auf. Es ist das erste Projekt, bei dem der Staat die volle Verantwortung übernimmt. Ohne die aktive Lobby-Arbeit der Elterngruppen wäre dies niemals möglich gewesen. Die Elterngruppen in Tansania sind sehr aktiv und haben aus eigener Initiative heraus Fördermittel für medizinisches Zubehör zugunsten des MOI Krankenhauses gesammelt.

In Arusha, hat Child-Help ein chirurgisches Projekt im medizinischen Zentrum ALMC (Arusha Lutheran Medical Centre) ins Leben gerufen, da es in dieser Region sonst keinen Spezialbereich für die Behandlung von Hydrocephalus und Spina bifida gibt. Es ist ein modernes Krankenhaus, in dem auch Angehörige des ostafrikanischen Massai-Stammes behandelt werden. Ein Gästehaus ist unmittelbar an das Krankenhaus angebunden. Dort werden Kinder zeitweise untergebracht. Da viele orthopädische Behandlungen in dem ALMC durchgeführt werden, wird es auch oftmals als „Gips-Haus“ bezeichnet.

Das CCBRT Krankenhaus (Comprehensive Community Based Rehabilitation in Tanzania)  übernimmt noch immer CBR (Community Based Rehabilitation – Gemeindenahe Wiedereingliederung) Tätigkeiten in der Region um Daressalam. Am Fuße des Kilimanjaro werden Kinder im Kreise der Gemeinschaft Schritt für Schritt rehabilitiert.

tanzania sm

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